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Kreislaufwirtschaft

Nutzung kreislauffähiger und regionaler Materialien

Kreislauffähige Materialien sind solche, welche die nach ihrer Nutzung wiederverwendet oder recycelt werden können, z. B. Holz, Lehm oder Recyclingbeton. Dies schließt den Materialkreislauf und reduziert Abfall (Cradle-to-Cradle-Prinzip).

Gewählt werden sollten Materialien mit langer Lebensdauer und geringem Wartungsaufwand. Bereits bei der Planung des Gebäudes sollte auf die spätere Möglichkeit des einfachen und sortenreinen Rückbaus geachtet werden.

Regionale Materialien haben darüber hinaus den Vorteil, dass sie kurze Transportwege haben und damit weniger CO₂-Emissionen verursachen.


Nutzung kreislauffähiger und regionaler Materialien
Foto: Matt Seymour/Unsplash

Ressourcenschonung

Schonung natürlicher Ressourcen

Beim Bauen sollten Ressourcen wie Sand, Kies und Metalle sparsam verwendet werden, da deren Vorkommen endlich und der Abbau oft mit erheblichen Umweltbelastungen verbunden ist. Zudem sollte der Wasserverbrauch im Bau und Betrieb reduziert und somit die Trinkwasservorräte geschont werden, z. B. durch die Nutzung von Regenwasser für die Toilettenspülung oder Bewässerung über Regenwassersammler. Wassersparende Armaturen und die Rückgewinnung von Grauwasser sind weitere Maßnahmen, um den Trinkwasserverbrauch zu reduzieren.

Die Gestaltung des Gebäudegrundstücks im Sinne des Prinzips einer “Schwammstadt” unterstützt die natürliche Versickerung und Speicherung von Niederschlägen für zukünftig immer längere Trockenperioden.