Ausstellung PlakaAm 9. und 10. März geht im MOC Veranstaltungscenter München die internationale Passivhaustagung über die Bühne. Schon zum 22. Mal trifft sich die Passivhausszene, um sich über Projekte und Produkte zu informieren und wohl auch, um sich gemeinsam darüber zu wundern, dass das Passivhauskonzept noch immer nicht in der breiten Baupraxis und schon gar nicht in der Politik angekommen ist. Die begleitende Fachausstellung wird wieder zum beliebten Marktplatz werden, wo die Passivisten aus aller Welt miteinander ins Gespräch kommen.

 

Das Motto der diesjährigen Tagung lautet „Passivhaus – das lohnt sich“ und stellt besonders die Vereinbarkeit von Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz in den Fokus. Über 120 Referenten aus rund 50 Ländern haben sich für die Vorträge zur 22. Internationalen Passivhaustagung angekündigt. In zahlreichen Arbeitsgruppen fokussieren sie an den beiden Tagungstagen weltweite Neubau- und Sanierungsprojekte. Im Mittelpunkt steht dabei gemäß dem Tagungsschwerpunkt die Wirtschaftlichkeit von Passivhaus-Projekten. Zudem geht es um kostengünstige Lüftungslösungen, Ökologie beim Bauen sowie Komponenten und Gebäudetechnik.

Fachausstellung und Bauherrenforum

Passivhaus-Komponenten werden auf der gleichzeitig stattfindenden zweitägigen Passivhaus-Fachausstellung präsentiert. Führende nationale und internationale Hersteller stellen ihre Komponenten für Neubauten und Modernisierungen im Passivhaus-Standard vor, darunter Fenster und Türen, Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung und Systeme zur Wärmedämmung sowie Messgeräte.

Mit auf der Fachausstellung ist auch der Verein Pro Passivhaus. Für viele war dessen Stand bei den letzten Tagungen ein beliebter Anlaufpunkt, weil es dort die begehrten Taschen und Buttons mit dem Selbstbekenntnis „Passivist“ gibt. Außerdem zeigt sich am Stand von Pro Passivhaus e. V., wie auch bei vielen Ständen erfahrener Hersteller: In der Szene kennt man sich, man schätzt und mag sich und sucht das Gespräch, um Erfahrungen und Ideen auszutauschen. In diesem Jahr werden besonders Ideen gefragt sein, wie einer neuen Bundesregierung erklärt werden kann, dass das EnEV-Haus eine Peinlichkeit wäre, würde es tatsächlich – wie jetzt im Koalitionsvertrag vorgesehen – als deutsche Definition des europäischen Nahe-Nullenergiehauses in Brüssel eingereicht.

Doch nicht nur bekennende Passivisten sind in der Fachausstellung gerne gesehen. Die kleine Messe ist ausdrücklich auch für skeptisches Fachpublikum und private Bauherren geöffnet. Sie können sich beim Bauherren-Forum am Tagungssamstag und natürlich bei den Ausstellern über energieeffizientes Bauen und die Mehrwerte des Passivhauses informieren.

pdfEine Freikarte für die Ausstellung gibt es hier zum Download1.12 MB

Weitere Infos zu Tagung und Ausstellung: www.passivhaustagung.org